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Kurzarbeitergeld

Das Kurzarbeitergeld (KUG) ist eine Ersastzlohnzahlung der Arbeitsagentur für die Ausfallstunden, die während der Kurzarbeit entstehen.

Aufgrund der Coronakrise wurde der erleichterte Zugang zum Kurzarbeitergeld mit dem neuen  „Gesetz zur befristeten krisenbedingten Verbesserung der Regelungen für das Kurzarbeitergeld“ festgelegt. Dieses ist bis zum 31.12.2020 befristet und gilt rückwirkend zum 01.03.2020. Hier werden folgende Regelungen festgehalten:

  • Es reicht aus, wenn 10 % der Belegschaft von einem Arbeitsausfall betroffen sind, um Kurzarbeitergeld zu erhalten. Früher waren es 30 %.
  • Sozialversicherungsbeiträge werden von der Bundesagentur für Arbeit vollständig erstattet.
  • Auch Leiharbeitnehmer können Kurzarbeitergeld beziehen.
  • Es ist nicht notwendig negativer Arbeitszeitsalden („Minusstunden“) vor Zahlung des Kurzarbeitergeldes vorzuweisen.
  • Für Arbeitnehmer, welche bereits vor dem 31.12.2019 Kurzarbeitergeld bezogen, wurde die Bezugsdauer auf bis zu 21 Monate, längstens bis zum 31.12.2020 verlängert.

Sie müssen die Kurzarbeit schriftlich oder online bei der Arbeitsagentur angezeigen. Auf der Website der Arbeitsagentur unter eServices finden Sie den entsprechenden Zugang. Sollten Sie noch keine Login-Daten besitzen, wenden Sie sich telefonisch an Ihren Arbeitgeber-Service: 0800 455 552 0

Sie können sich auch die Unterlagen zuschicken lassen. Zuständig ist die Agentur für Arbeit, in deren Bezirk Ihr Betrieb sich befindet. Der Antrag ist innerhalb einer Frist von drei Monaten einzureichen.

Sie benötigen für den Antrag folgende Nachwiese zur Prüfung der Voraussetzungen:

  • Ankündigung über Kurzarbeit bei den Beschäftigten
  • Vereinbarung mit dem Betriebsrat oder Arbeitnehmern über die Einführung von Kurzarbeit
  • Vertragliche Zusatzvereinbarung oder Änderungskündigung